Mit der hosts Datei Seiten auf localhost entwickeln

Eine großartige Hilfe in Sachen Webentwicklung ist die hosts Datei. Dort sind lokal diverse DNS-Server Einträge gespeichert. Ich kann dort beliebig Einträge hinzufügen und Seiten auf IPs umleiten. Z.B. könnte ich dort jeden Aufruf von www.facebook.de ins digitale Nirvana umleiten. Aufmerksame Arbeitgeber könnten so Ihre Angestellten zwangsweise zu mehr Produktivität antreiben, siehe etwa auch http://www.der-postillon.com/2012/03/facebook-ausfall-fuhrt-zu-kurzfristiger.html. Aber es gibt auch andere Einsatzzwecke, die nicht nach Sklavengaleere riechen.

Und zwar machen hier Einträge extrem viel Sinn, wenn ich z.B. Premium Plugins von Shopware vor dem Einbau grafisch anpassen möchte. Diese Plugins sind lizenzpflichtig und die Lizenz ist domaingebunden. Bei einem angepassten Template zerschießt dann z.B. das Liveshopping Plugin im schlimmsten Fall das Template. Abhilfe schafft der Eintrag in die Hosts-Datei. Ich kann hier einfach einen Eintrag setzen in der Syntax

127.0.0.1 www.meinshop.de

Jetzt verweist www.meinshop.de nicht mehr auf die „richtige“ Domain, sondern meine lokale Entwicklungsumgebung. Dort kann ich alle Template-Änderungen durchführen, ohne im Live-System arbeiten zu müssen. Praktisch, sehr praktisch sogar.

Unter *nix-artigen Betriebssystemen brauche ich im Terminal nur wie folgt vorzugehen:
sudo nano /private/etc/hosts

Evtl. muss danach noch der DNS-Cache geflusht werden, was bei jedem Betriebssystem anders aussieht (für diverse OS X siehe http://www.tekrevue.com/tip/edit-hosts-file-mac-os-x/

Für die Bearbeitung der hosts Datei unter Windows siehe
http://praxistipps.chip.de/hosts-datei-bearbeiten-in-windows_1307

Eine Antwort zu “Mit der hosts Datei Seiten auf localhost entwickeln”

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